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Station Neurologie 3 (Neuroimmunologie / Privatstation)

Krankheitsbilder

Die häufigsten auf der Station Neurologie 3 behandelten Erkrankungen sind neuroimmunologische Erkrankungen, wie Multiple Sklerose, aber auch andere immunologisch vermittelte Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems und auch des Muskels. Hierzu zählen z.B. paraneoplastische Encephalomyelitiden, Neuromyelitis optica, Kollagenosen und Vaskulitiden, aber auch entzündliche Polyneuropathien und auch Myositiden ebenso wie die Myasthenia gravis.

 

Therapeutische Interventionen. Hierzu zählt z.B. die umfassende Re-Evaluation von Patienten mit Multipler Sklerose vor der Entscheidung zur sog. Therapie-Eskalation, beispielsweise mit Mitoxantron. Bei MS- oder NMO-Patienten, die einen Schub erleiden und nicht auf eine Kortikosteroid-Pulstherapie ansprechen, ist nach sorgfältiger Prüfung eine Eskalation der Schubtherapie mit einer Blutwäsche (Plasmapherese) möglich. Daneben stehen heute zur Behandlung neuroimmunologischer Erkrankung eine Vielzahl immunsuppressiver und immunmodulierender Substanzen zur Verfügung, deren Einsatz mit den Patienten ausführlich besprochen wird.


Die Patienten werden aufgenommen zur:

  • Diagnosesicherung und bei der Multiplen Sklerose auch Einordung des Verlaufstyps (Schubförmig - sekundär chronisch progredient - primär chronisch progredient). Zur differentialdiagnostischen Abgrenzung werden serologische Analysen aus dem Blut, die Liquoruntersuchung, wenn nötig elektrophysiologische Zusatzuntersuchungen und in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radiologie bildgebende Verfahren eingesetzt.
  • Therapeutische Interventionen. Hierzu zählt z.B. die umfassende Re-Evaluation von Patienten mit Multipler Sklerose vor der Entscheidung zur sog. Therapie-Eskalation, beispielsweise mit Mitoxantron. Bei MS Patienten, die einen Schub erleiden und nicht auf eine Kortikosteroid-Pulstherapie ansprechen, ist nach sorgfältiger Prüfung eine Eskalation der Schubtherapie mit einer Blutwäsche (Plasmapherese) möglich Daneben stehen heute zur Behandlung neuroimmunologischer Erkrankung eine Vielzahl immunsuppressiver und immunmodulierender Substanzen zur Verfügung, deren Einsatz mit den Patienten ausführlich besprochen wird.

    Neben den Immuntherapien besitzen auch symptomatische Therapieansätze einen wichtigen Stellenwert. Hierzu zählen die Diagnostik und Behandlung von Blasenentleerungsstörungen, neuropathischer Schmerzen, neuropsychologischen Defiziten, die symptomatische Therapie der Bewegungsunsicherheit (Ataxie) und auch die Spastiktherapie. Nach sorgfältiger Prüfung wird hier auch die Eingabe von kristallinen Kortikosteroidpräparaten in den Spinalkanal (interathekale Triamcinolon Therapie) durchgeführt.


Die neurologische Klinik ist eine DMSG-zertifizierte Spezialklinik.

Die Weiterbetreuung der Patienten erfolgt in enger Absprache in Anbindung an die neuroimmunologische Ambulanz.

Pflegerische Schwerpunkte

  • Grund- und Behandlungspflege
  • Begleitung und Förderung von Menschen, welche durch ihre Erkrankung in Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation schwerst beeinträchtigt sind
  • Überwachung von Vitalfunktionen
  • Konzept der basalen Stimulation



Die Pflegestandards werden gewährleistet durch:

  • mehrfach tägliche Übergabevisiten
  • Teamarbeit und zentrale Koordination
  • Qualifizierungsmaßnahmen


"Für uns steht der Dialog mit den Patienten und ihren Angehörigen im Vordergrund, wir sind für konstruktive Kritik dankbar und bemüht, Veränderungen zum Wohle unserer Patienten zu realisieren. Die hohe Zufriedenheit unserer Patienten bestärkt uns, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben."