Ambulante Schwerpunkte
 
Ansprechpartner:
Priv.-Doz. Dr. med. A. Chan
Dr. med. R. Linker

Terminvergabe /
Anmeldung unter:

0234 509-2420

Notfälle::
24h Notfallaufnahme

Fragen zu Medikamentenstudien:
0234 509-2417

 

MS / Neuroimmunologische Ambulanz

In der neuroimmunologischen Ambulanz werden entzündliche Erkrankungen des Nervensystems behandelt, hierbei insbesondere sogenannte autoimmun-entzündliche Erkrankungsbilder.

Hierzu gehören die


Auch seltenere Krankheitsbilder wie Vaskulitiden (Gefäßentzündungen des Nervensystems) oder neurologische Manifestationen bei anderen entzündlichen Systemerkrankungen (Sarkoidose, rheumatische Erkrankungen) werden hier betreut.

Die Ambulanzen werden von neuroimmunologisch erfahrenen Ärztinnen/Ärzten der Klinik betreut. Neben quantitativen klinischen Untersuchungen stehen beispielsweise auch elektrophysiologische Methoden zur Verfügung. Therapeutisch kommt eine breite Reihe von Immun-Medikamenten zum Einsatz. Ausgewählte ambulante Therapien (bestimmte Infusionen, intrathekale Medikamentenpumpen) können nach Rücksprache unter der Tel.Nr.: 0234-509-2417 durchgeführt werden.

Neben der klinischen Versorgung werden in der neuroimmunologischen Ambulanz auch Medikamentenstudien mit innovativen Medikamenten durchgeführt. Bei Interesse können genauere Informationen hierzu ebenfalls telefonisch erfragt werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass an dieser Stelle keine spezifischen Medikamentennamen o.ä. Erwähnung finden.

Das Labor der Neurologischen Universitätsklinik im St. Josef-Hospital ist das Deutsche Referenz-Labor für die Antikörperbestimmung gegen Natalizumab.

Die Hochschulambulanz arbeitet auf Zuweisung von niedergelassenen Ärzten. Hier können dringende Fälle gesehen werden, die nicht in der zentralen Patientenaufnahme versorgt werden müssen. Sie dient auch als Eingangsportal für die weiteren Spezialambulanzen, zum Beispiel mit dem Schwerpunkt MS und Schwangerschaft.

Neben der umfassenden medizinischen und pflegerischen Versorgung besteht ein breites wissenschaftliches Interesse an neuroimmunologischen Erkrankungen. Hierdurch wird für die Patienten eine Beratung und Betreuung nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft gewährleistet. In der Tat haben sich in den letzten Jahren bereits eine Fülle neuer Erkenntnisse zur Pathophysiologie, aber auch zu neuen Therapieansätzen ergeben, die sich in neuen Behandlungsansätzen (z.B. Plasmapherese in der sog. eskalierenden Schubtherapie) und aktuellen Studien widerspiegeln.

Die Klinik beteiligt sich unter der Schirmherrschaft der DMSG an der Erstellung eines bundesweiten MS Registers (MSDS) sowie an der vor Kurzem gegründeten Kompetenznetzwerkinitiative Multiple Sklerose.
Das Kompetenznetz Multiple Sklerose ist eines von mittlerweile 21 Kompetenznetzen in der Medizin (www.kompetenznetze-medizin.de), zu deren Kernaufgaben es gehört, Forscher zu spezifischen Krankheitsbildern bundesweit und interdisziplinär zusammenzubringen und den Austausch zwischen Forschung und Versorgung zu verbessern. In diesem Zusammenhang wird eine Vielzahl von Projekten zur Erforschung der Erkrankung MS betreut. Tel.Nr.: 0234-509-2441

Das Team:
Prof. Dr. med. R. Gold - Ärztl. Direktor der Neurologischen Klinik
PD Dr. med. A. Chan
Dr. med. R. Linker
Ärztliche Mitarbeiter/innen der Neurologischen Klinik
Study nurses: Fr. I. Schweppe-Salewski , Fr. C. Nabring, Fr. S. Kölzer,

Anforderungen über das Formblatt:
Anforderung zur Bestimmung neutralisierender Antikörper gegen Natalizumab (Tysabri®) im Patienten–Serum (ca 2 ml) mittels ELISA.
(PDF, 441 KB)