Station Neurologie 2 / Neurodegeneration, Bewegungstörungen
Krankheitsbilder
Die häufigsten auf der Station Neurologie 2 behandelten Erkrankungen sind extrapyramidale Erkrankungen, Morbus Parkinson, Ataxien, Polyneuropathien.Die Patienten werden aufgenommen für:
- diagnostische Untersuchungen
- therapeutische Interventionen (Medikamenteneinstellung, -umstellung; Hirnschrittmachereinstellung)
Pflegerische Schwerpunkte
- Grund- und Behandlungspflege
- Begleitung und Förderung von Menschen, welche durch ihre Erkrankung in Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation schwerst beeinträchtigt sind
- Überwachung von Vitalfunktionen
- Konzept der basalen Stimulation
Die Pflegestandards werden gewährleistet duch:
- mehrfach tägliche Übergabevisiten
- Teamarbeit und zentrale Koordination
- Qualifizierungsmaßnahmen
"Für uns steht der Dialog mit den Patienten und ihren Angehörigen im Vordergrund, wir sind für konstruktive Kritik dankbar und bemüht, Veränderungen zum Wohle unserer Patienten zu realisieren. Die hohe Zufriedenheit unserer Patienten bestärkt uns, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben."
Behandlungschwerpunkte
- Bewegungstörungen (z. B. Tremor, Dystonie)
- Parkinson
Extrapyramidale Bewegungsstörungen stellen seit mehr als 20 Jahren einen der Arbeitsschwerpunkte der Neurologischen Universitätsklinik im St. Josef Hospital dar. Die bekannteste der extrapyramidalen Erkrankungen ist der M. Parkinson. Die Erkrankung ist durch Bewegungsverlangsamung, Zittern und Muskelsteifigkeit gekennzeichnet.
Um das therapeutische Angebot zu optimieren, wurde eine Spezialstation für Bewegungsstörungen eingerichtet. Die Neurologische Universitätsklinik im St. Josef Hospital bietet das gesamte Spektrum diagnostischer und therapeutischer Optionen zur Behandlung von extrapyramidalen Bewegungsstörungen (z. B. Parkinson) an. Dazu zählen insbesondere:
- medikamentöse Therapieverfahren
- kontinuierliche dopaminerge Stimulation (Apomorphin-Pumpe, Duo-Dopa-Pumpe)
- Tiefenhirnstimulation
- in Erprobung befindliche Therapieoptionen (Teilnahme an Medikamentenstudien auf freiwilliger Basis).
Medikamentöse Therapieverfahren bilden die Grundlage der Therapie. Nach Analyse der individuellen Probleme des einzelnen Patienten erfolgt ein auf den jeweiligen Patienten zugeschnittener Behandlungsvorschlag. Die langjährige Erfahrung der Mitarbeiter und die große Anzahl versorgter Patienten ist die Grundlage der Expertise in diesem Bereich.
Besonders herauszustellen ist die pflegerische Qualität, die die Grundlage einer guten und wirkungsvollen Behandlung bildet. Regelmäßig werden Schulungen Angehöriger durchgeführt, um den Umgang mit Parkinson-Patienten zu erleichtern.
Invasive Therapieverfahren, wie die sogenannte Tiefenhirnstimulation werden in Kooperation mit der Neurochirurgischen Klinik des Knappschaftskrankenhauses Bochum-Langendreer durchgeführt.
Die Neurologische Klinik ist Mitglied im Kompetenznetz Parkinson und arbeitet eng mit der Deutschen Parkinson-Selbsthilfegruppe zusammen.
Einige Informationen sind für Sie zusammengestellt, die einen Einblick in die Krankheit geben und Informationen über die Therapieoption der Tiefenhirnstimulation geben:
- Die Parkinson-Erkrankung (PDF, 157 KB)
- Tiefenhirnstimulation (PDF, 131 KB)
- Weiterführende Informationen zur Erkrankung
- Eine Patientenbroschüre ist im Internet ebenfalls verfügbar, sie beantwortet häufig gestellte Fragen.
Pflegerische Schwerpunkte
- Grund- und Behandlungspflege
- Begleitung und Förderung von Menschen, welche durch ihre Erkrankung in Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation schwerst beeinträchtigt sind
- Überwachung von Vitalfunktionen
- Konzept der basalen Stimulation
Die Pflegestandards werden gewährleistet durch:
- mehrfach tägliche Übergabevisiten
- Teamarbeit und zentrale Koordination
- Qualifizierungsmaßnahmen





